| |
 |
Koblenz 2011-Die Bundes-Gartenschau im Fokus. Wir waren am 31.August als einige der wenigen ersten Besucher vor Ort. Startpunkt war das Deutsche Eck mit dem Blumenhof, der mich doch ziemlich für sich einnehmen konnte. Originelle Ideen fügten sich in die Flora harmonisch ein, Wasserspiele ebenso wie künstlerische Gebilde aus Holz und Metall, die gekonnt kombiniert wurden mit Pflanzen und vorgegebenem Umfeld. Die anschließende Fahrt mit der Seilbahn war stressfrei und es ging flüssig voran an den Zugangsportalen. Selbst mit Rollstuhl, Kinderwagen oder (wie bei mir) mit Trolli konnte man doch recht barrierefrei den Weg zum Festungs-Gelände begehen. Auf der „anderen Seite“ angelangt war ich zunächst schon überwältigt von der Größe des Ganzen; wenngleich es sich doch etwas knifflig gestaltete, den vorgegebenen Rundweg ohne Plan verfolgen zu wollen. So war man dann doch mehr oder weniger gezwungen, mit Lageplan in der einen Hand und Kamera in der anderen, das Gelände zu durchwandern. Viele Pflanzen waren leider entweder bereits verblüht, oder aber durch die doch etwas widrigen Wetterverhältnisse der vergangenen Wochen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Man sah auch überall die eifrigen Gartenbau-Mitarbeiter, die redlich bemüht schienen, die Pflanzenpracht doch in einigermaßen ansehnlichem Zustand zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Doch mutete es mich irgendwie etwas an wie Sisyphos's Los.Gegen Mittag meldete sich dann doch auch mein Magen und verlangte nach etwas Erfrischung und Nahrhaftem. Also betrat ich zielstrebig und hoffnungsvoll das große Zelt der Essensausgabe, jedoch nur kurz … ein Blick auf die Preistafeln und ein weiterer Blick auf die spärlich bestückten Teller jener, die die hohen Preise nicht abschrecken konnten, hat mir genügt und ich freute mich über meine mitgebrachten Käsebrezeln nebst einem kühlen Weizen, was ich mir dann am Kiosk auf der Festung gönnte. Bei einem Eintrittspreis von satten 20 Euro muss ich leider hier den Punkt „Verköstigung“ mit massiver Kritik belegen ! Auf der Festung selbst gab es weniger Garten, dafür aber umso mehr Kunst und Geschichte zu sehen; dennoch war m.E. Der Festungsbereich optimal ins Geschehen eingebunden. Zahlreiche leuchtend orangene Sitzkissen luden davor zum Verweilen und Ausruhen bzw. Sonnen ein. Liegestühle rundherum auf den Wiesen wurden gern von den Besuchern angenommen, zumal der Wettergott sich von seiner besten Seite zeigte an diesem Tag. Alles in Allem war es ein Tag voller unterschiedlichster Eindrücke.. Nicht immer nur positiv, aber rundherum ausfüllend und vor allem relativ stressfrei, trotz der zahllosen Besucher, die einen ab dem frühen Mittag dann doch mehr oder weniger gnadenlos durch engere Passagen schoben. Ob ich noch einmal auf die Koblenzer BUGA gehen würde ? Da denke ich doch eher weniger – das ist etwas für Leute, die Menschenmassen mögen und sich an gastronomischer Massenabfertigung nicht stören. Erholsam oder gar beschaulich ist solch ein Besuch keineswegs ! Vielleicht entschädigen ja den einen oder anderen Besucher die schönen Bilder, die man letztendlich dann doch mitgenommen hat ;-) Zum Album > Thumb anklicken. Für größere Auflösung > das jeweilige Foto 2 x anklicken - aktualisiert 2011-09-16 Titelfoto : PresseGalerie BuGa
|
 |
Mittelalterlich Phantasie Spektakulum - so wird es genannt, das große Festival der Musik und Künste aus einer längst vergangenen Zeitepoche. Zwei Jahre hintereinander war ich inzwischen dort als Gast zugegen und kann jedermann empfehlen, dass man sich diese Veranstaltung einmal zu Gemüte führt. Es wird ganz sicher alle genauso wie mich in seinen Bann ziehen, zum Sucht-Faktor punkto Mittelalter-Spectakel. Bereits 2010 war es ein wahrlich überwältigendes Event mit zahlreichen Gewandeten und ausgesucht guten Show-Einlagen sowie jeder Menge Ohrenschmaus vom Feinsten. Das Ganze wurde 2011 jedoch noch um ein ganzes Stück übertroffen; allein der Feuerzauber am Samstag war es Wert, die ein oder zwei warme (aber heftige) Sommer-Regenschauer über sich ergehen zu lassen. Das Gelände wurde noch großzügiger als 2010 angelegt, mit noch zahlreicheren Händler-Ständen, Handwerks- Erzeugnissen, "Futterstationen" voll Speis- und Trank bestückt. Mitreißende Reitvorführungen sowie rührige Kinderturniere bildeten eine gelungene Abrundung des Gesamtbildes. So möchte ich hier lieber ein paar Fotos sprechen lassen, die vielleicht mehr sagen können als alle Worte; noch besser: nächstes Jahr seid selbst mit dabei - es lohnt sich wahrlich ! ... mein persönliches Fazit: 2012 sind WIR ganz sicher wieder mit dabei. Zum Album > Thumb anklicken. Für größere Auflösung > das jeweilige Foto 2 x anklicken - aktualisiert 2011-09-16 Titelfoto: Presse-Galerie MPS |
 |
Nina Hagen auf der Seebühne im Luisenpark Mannheim – ein einzigartiges Event bei glänzendem Vollmond mit ganz besonderem Charme. Zunächst sah es so aus, als ob das Konzert im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiele. Petrus schien etwas verstimmt und ließ es deutlich raus: dicke Regentropfen platschten auf die See-Oberfläche vor der Bühne, binnen Sekunden bildeten sich Pfützen dort, wo Nina ihren Auftritt geplant hatte und die Technik aufgebaut war. Doch glücklicherweise war es nur ein kleiner Schauer. Mit Abziehern und Wischmobs bemühten sich die Ordner, alles rasch wieder trocken zu bekommen, bis mit leichter Verspätung aber in gewohnt guter Laune Nina Hagen mit ihren Extrem-Platteaus die Bühne betrat um dem Publikum ihren musikalischen "Obstsalat" zu präsentieren - wie sie selbst es formulierte. Sie kam in ihrem Programm jedoch nicht einmal bis zur Mitte des ersten Songs, als der Himmel wiederum seine Schleusen öffnete und es in Strömen zu regnen began. Profi, der sie nun mal ist, ließ sich die Künstlerin nicht beeindrucken : sie sang weiter, improvisierte, überbrückte diese wirklich äußerst nasse Phase ihres Gigs mit dem ihr zu eigenen Charme und Witz. Die Zuschauer auf dem nicht überdachten Teil der Mannheimer Seebühne – zum Teil in zuvor ausgeteilte Regencapes gehüllt und unter Regenschirmen ausharrend – ließen sich in ihrer Begeisterung nicht erschüttern; ein amüsantes Bild von meinem (überdachten) Sitzplatz aus. Einen Moment lang sah es so aus, als ob das Konzert doch abgebrochen werden müsste. Doch dann hatte petrus ein Einsehen, erhörte Nina's Bitte, es doch aufhören zu lassen mit dem Regen und so konnte die Sängerin mit ihrer Band das weitere Programm doch noch bis zum Ende durchführen, sogar der pralle Vollmond lugte noch neugierig hinter den Wolken hervor. Völlig durchnässt wie sie war, brachte Nina Hagen ihre Botschaft von Dreieinigkeit und Frieden auf der Welt zum Publikum, präsentierte neben zeitgenössischen Interpretationen bekannter Musiker auch Brecht und Lieder ihrer 2010 erschienen CD „Personal Jesus“. Das Publikum ging überwiegend mit, einmal riefen ein paar Zuschauer dazwischen: „Wir wollen die alte Nina!“ Worauf sie erwiderte: „Die alte Nina gibt es nicht mehr; die alte Nina ist tot. Heute ist die neue Nina da – jeden Tag gibt es eine neue Nina!“ … Das möchte ich nun einfach 'mal so unkommentiert hier stehen lassen. Vergangenes Jahr ließ sich die Künstlerin taufen und gilt nun als Verfechterin des zölibaten Lebensstils. Nach einem schrillen Leben mit Ufotherorien, Esoterik, Buddhismus und Hinduismus hat sie ein neues Lebenskonzept gefunden - eine "spirituelle Heimat", wie der Pastor bei ihrer Taufe sagte? So bot sie dann auch ihre christlich geprägten Songs dar - „Jesus ist mein Freund“ und Auszüge aus ihrer neuen CD . Ein wenig vermisste man dann doch die freche Nina, die gänzlich in den Hintergrund rückte und nur am Rande ab und an zu erkennen war. Alles in allem war es dennoch ein lohnenswerter Abend mit ganz besonderem Charme und für Einige hoffentlich nur mit etwas nassen Füßen und keiner Erkältung als Folgeerscheinung ! Bilder habe ich diesmal so gut wie keine, da ich meine Kamera nicht mitgenommen habe (es war abzusehen, dass es regnen würde). Aber ein paar qualitativ mittelprächtige „Handy-Klicks“ gibt es doch … vielleicht gibt ja auch die Presse-Stelle des SWR1 Fotos zur Verfügung frei (wenn ja, stelle ich natürlich auch davon welche hier ein). Meine rein subjektive Meinung zum Schluss: Nina Hagen überzeugt nach wie vor durch Können und enormes Stimm-Potential, es rockt noch immer recht gut. Dennoch möchte auch ich rufen dürfen: „...wir wollen die alte Nina !“
Für weitere Fotos auf das Bild klicken - aktualisiert 2011-08-14 oder HIER |
 |
Im Februar 2011 hatte sich "Martin Thomas" bei einem renomierten Bedarfs-Lieferanten für Künstler in Mutterstadt zu einer Vorführung eingefunden. Thema war primär Acrylmalerei auf Schwarz, jedoch zeigte er auch andere interessante Techniken und Kniffe mit Acryl.In der anschließenden kleinen Fotostrecke versuche ich zu dokumentieren, wie ein optisch sehr schönes Blumenbild innerhalb von zehn Minuten entstehen kann. Leider nur mit Handy fotografiert - ich war zufällig vor Ort und ohne Kamera unterwegs :-(
Einige Arbeiten, welche bereits vor meinem Eintreffen von Martin Thomas fertiggestellt wurden, habe ich auch noch eingefangen - ein Künstler mit vielen Facetten und schier endlosen Ideen, wie mir scheinen mag. Sein Vortrag war für Jedermann verständlich, klar auf den Punkt gebracht zu dem was er auf der Leinwand präsentierte und immer wieder aufgelockert mit amüsanten Kommentaren. Keine Minute der Langeweile kam auf, gespannt und interessiert schauten alle Anwesenden auf das, was da vor unseren Augen entstand.
Sollte Martin Thomas auch einmal in eure Stadt kommen: es lohnt sich wirklich, die Vorführungen zu besuchen; wer noch etwas mehr interessiert ist, kann natürlich auch an Kursen teilnehmen, die man auf der Homepage des Künstlers findet und auch buchen kann.
Für weitere Fotos auf das Bild klicken - aktualisiert 2011-04-06 |
 |
vom 19.-21.11.2010 war es mal wieder soweit:. Die 6.Kunstausstellung unter der Regie vom Heimat und Kulturkreis Neuhofen fand statt. Unter der Musikalischen Begleitung von Lorenz Stegmaier (Klavier) und Jan Mikiokappes (Contra-Bass) fand am Freitag, dem 19.November 2010 die Vernissage mit zahlreichen Besuchern aus der Umgebung statt. Das erste Mal für mich als „Aktive“ und somit besonders spannend. Der Aufbau am Donnerstag lief in Ruhe und Harmonie ab, die gute Organisation seitens des Vereins sowie die von der Gemeinde gestellte Location - das „Bürgerhaus“ - boten die beste Basis für einen reibungslosen Ablauf. Z Zahlreiche Künstler stellten ihre Werke aus – darunter einige ganz besondere Exponate, die man nicht unbedingt in Neuhofen erwartet hätte. Teilnehmende Künstler waren: Bolibruch, Josef - Busse, Christa - Certa, Christel - Fricke, Karin - Malerei Marisela Friebe, Norma - Gaug, Alwin - Fotografie Gutfrucht, Ingrid - Haag-Junkert, Christine - Hartmann, Ingelore - Bogenbauerin Jarzina-Jäger, Renate – Malerei Kurze, Werner - Laleike, Petra „asray“ - Fotografie, Malerei, Digitale Kunst Landfried, Eva - Holzschnitzerei Landfried, Hannelore - Lurtz, Andreas - Keramik Otte, Alfons - Scheil, Franziska - Witt,, Ludmilla – Acryl-Malerei Wittmer, Otto - Wystrichowski, Hubert – Zmeschkal, Friedrich - Malerei sowie die Kinder der Rehbach-Schule und der Kindertagesstätte St.Nikolaus mit Bildern, Skulpturen und bunten Aufbauten.
Es wurden gezeigt: Bilder der Öl-und Acryl-Malerei, Aquarelle, Fotoarbeiten, Digitale Kunst, Tiffany, Schnitzereien, Keramiken, Seidenmalerei,Handarbeiten, Skulpturen und Vieles mehr. Am ersten Ausstellungstag fanden sich schon viele Bürger und Bürgerinnen des Rhein-Pfalz-Kreises ein, um sich an den gezeigten Kunstwerken zu erfreuen. Die meisten Fotos habe ich bereits vor dem „großen Ansturm“ gemacht, damit ich von den Werken auch etwas vor die Optik bekam. Die Bewirtung war auch tadellos: Kaffee und Kuchen nach Hausfrauenart, frisch gebacken, mit freundlichen Worten serviert, wurden ergänzt durch knackige Würstchen und frisches Obst, was ebenfalls im Angebot war. Das Preis-Leistungsverhältnis war ohne Tadel, auch für ausreichende Sitzmöglichkeiten und Tische war gesorgt. Am Sonntag wurde man von Herrn Bgm.Frey (mit nettem Schürzchen) höchstpersönlich bedient – davon habe ich leider keinen Schnappschuss, die Kamera blieb am Sonntag zuhause. Alles in allem war es eine unterhaltsame und erfolgreiche Präsentation von Kunst aus der Region. Es wurde am Abend zum Ausklang sogar vermeldet, dass man so viele Besucher nicht erwartet hatte und angenehm überrascht sei von dem besonders großen Besucheraufkommen dieses Jahr. Zum Album > Thumb anklicken. Für größere Auflösung > das jeweilige Foto 2 x anklicken - aktualisiert 2011-09-16 |
 |
Ein Kunterbuntes Sommer-Festival in 30 Bildern
....Ziel ist es, den Kulturaustausch zwischen den verschiedenen Kontinenten zu fördern, der Verein "Kongni eV" hat sich dies auf die Fahnen geschrieben und wollte den Besuchern an diesen vier Tagen Möglichkeit geben, sich der afrikanischen Kultur anzunähern. Man soll sie kennen und verstehen lernen. Es gab ein umfangreiches und buntes Kinderprogramm, einen riesigen afrikanischen Markt mit zahlreichen Produkten aus dem vielseitigen und einzigartigen Spektrum, welches dieser Kontinent bietet. Kulinarische Spezialitäten aus den unterschiedlichen Regionen, der typisch afrikanischen Küche. Das unverwechselbare Flair Afrikas, verschiedenste Künstler des Landes, Mode, Tanz, Musik , spontane Sessions um und auf der Open-Air-Bühne waren bei angenehmem Sommerwetter ein purer Genuß für jeden Besucher des Ludwigshafener Ebertparks. Tanz, Musik, Kochkunst, das Schlagen der Trommeln - man konnte dieses alles auch selbst erproben: angeleitet von international tätigen Lehrern wurden Workshops angeboten. Ein bleibendes Erlebnis welches hoffentlich auch 2011 wieder das städtische Kulturbild von Ludwigshafen abrunden wird.
Zum Album > Thumb anklicken. Für größere Auflösung > das jeweilige Foto 2 x anklicken - aktualisiert 2011-09-16 |
|
|
|
|
| | |